Über das Bonner Rechtsjournal
Die Idee
Ausgehend von der Tradition und Kultur der angelsächsischen „Law Journals“ ist an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn eine juristische Zeitschrift in studentischer Verantwortung geschaffen und etabliert worden. Die Zeitschrift – das Bonner Rechtsjournal – soll sowohl einem wissenschaftlichen als auch einem ausbildungsrelevanten Anspruch gerecht werden und sich dadurch von bereits bestehenden Publikationen unterscheiden.
In Deutschland lässt sich ein Trend beobachten, nach dem die Veröffentlichung von studentischen Rechtszeitschriften mit Anspruch zunimmt. Viele juristische Fakultäten geben bereits eine eigene juristische Zeitschrift heraus.
Eine Gruppe von Studierenden der Universität Bonn ist der Ansicht, dass die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät - als eine der großen und angesehenen juristischen Fakultäten in Deutschland - in dieser positiven Entwicklung nicht zurückstehen sollte.
Jedoch soll das Bonner Rechtsjournal keine bloße Kopie dieser bestehenden Zeitschriften sein. Vielmehr sollen spezielle Themen, die für die Bonner Juristische Fakultät von Interesse sind, behandelt werden.
Die Ziele
Das erste Ziel des Bonner Rechtsjournals ist die Kreation eines Forums für wissenschaftliche Beiträge.
Das Bonner Rechtsjournal soll bei den Studenten das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten wecken und ihnen zugleich die Möglichkeit eröffnen, eigene herausragende Aufsätze oder andere Texte publizieren zu können.
Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten ist heute für eine erfolgreiche juristische Laufbahn wichtiger geworden. Gleichwohl haben viele Studenten trotz guter Leistungen keine realistischen Chancen, ihre schriftlichen Ausarbeitungen bei den großen, etablierten juristischen Fachzeitschriften unterzubringen.
Die Publikation von qualitätsvollen Arbeiten, die eigens angefertigt oder aus dem Studienbetrieb hervorgegangen sein können, soll der Studentenschaft ermöglichen, erste Arbeiten einem großen Lesekreis zugänglich zu machen.
Durch Beiträge mit internationalen und interdisziplinären Bezügen soll das Spektrum der Studenten erweitert und geschärft werden. Daneben sollen aktuelle Nachrichten speziell das Interesse der Angehörigen der Bonner Fakultät wecken.
Ziel ist auch das Entstehen eines kritisch-konstruktiven Dialogs zwischen Lehre, Forschung und Praxis aus Perspektive der Studierenden.
Finanzierung
Das BRJ wird durch die Fakultät aus Studiengebühren als zweckgebundene Investition zur Verbesserung der Forschung und Lehre subventioniert. Alle Mitglieder der Redaktion arbeiten ehrenamtlich. Eine weitere Säule der Finanzierung stellt der Verkaufserlös des Journals dar, mit dem aufwendigere Projekte realisiert werden.

